Dienstag, 28.05.2019

St. Elisabeth-Hospital beteiligt sich an deutsch-niederländischem Forschungsprojekt: Teilnehmer für Arthrose-Studie „Dr. Bart-App“ gesucht

Meerbusch. Gemeinsam mit dem niederländischen Rheumazentrum der Sint Maartensklinik in Nimwegen führt das St. Elisabeth-Hospital Meerbusch-Lank ein Forschungsprojekt zu Arthrose durch. Es trägt den Namen „Dr. Bart-App“ und soll durch die Nutzung Pflegebedarf und Beschwerden von Menschen mit Knie- und/oder Hüft-Arthrose reduzieren. „Dafür suchen wir jetzt Teilnehmer“, informiert Dr. Tim Claßen, Chefarzt der Klinik für Orthopädie / Orthopädische Rheumatologie der Meerbuscher Klinik.

Der Weg ist einfach. Melden können sich Interessenten unter drbart.eu/de. Da es sich um eine wissenschaftliche Studie handelt, sind einige Voraussetzungen zu erfüllen: Die Teilnehmer müssen 50 Jahre oder älter sein, an einer Knie- oder Hüft-Arthrose leiden, ein Smartphone oder ein Tablet besitzen, bereit sein, sich die Dr. Bart-App herunterzuladen und regelmäßig während der Studie zu nutzen. Auch müssen sie über eine E-Mail-Adresse verfügen.

Ziel der App ist, Arthrose-Patienten Empfehlungen zur Änderung ihres Lebensstils zu geben und so  eine möglichst nebenwirkungsfreie Verbesserung ihrer Arthrose-Beschwerden zu erreichen. Die bisherige Therapie soll dadurch nicht beeinflusst werden.

„Die Teilnahme an der Studie ist freiwillig. Die Teilnehmer können ihre Entscheidung auch jederzeit ohne Angabe der Gründe beenden“, betont Tim Claßen. „Alle Daten werden anonym verarbeitet. Auch ist die Studie durch die hiesige Ethikkommission genehmigt worden.“

Aber nicht nur die Teilnehmer können von der neuen App profitieren. Da es sich um eine wissenschaftliche Studie handelt, kommen die Forschungsergebnisse allen Arthrose-Erkrankten zugute.