Das künstliche Hüftgelenk (Hüft-TEP)

Heute wünscht man sich, gerade auch mit zunehmendem Alter körperlich mobil zu bleiben. Damit stellt sich bei vielen Menschen die Frage, ob Sie sich für ein künstliches Gelenk entscheiden sollen.

Auf den folgenden Seiten finden Sie Informationen über Ihre Erkrankung, den Hüftgelenkersatz, die Nachbehandlung und ein Leben mit dem künstlichen Gelenk.

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Wie ist ein Hüftgelenk aufgebaut?

Das Hüftgelenk ist ein Kugelgelenk, wobei der Oberschenkelknochen einen kugelförmigen Kopf hat und im dem Beckenknochen (Hüftpfanne) seinen Gelenkpartner findet.

Die Gelenkflächen sind mit Knorpel überzogen, sodass ein reibungsfreies Bewegen der Knochen gegeneinander möglich ist. Das Gelenk wird mechanisch durch eine feste Kapsel, die das Becken mit dem Oberschenkel verbindet, und von diversen Muskeln, die um das Gelenk am Oberschenkel haften, zusammengehalten.

Durch die besondere Form des HüftGelenks kann der Oberschenkel in alle Richtungen bewegt werden. Der Kapselapparat und die den Oberschenkel bewegenden Muskeln sorgen dabei für die richtige Führung und den festen Halt des Gelenks.

Insbesondere das Stehen auf nur einem Bein zeigt, dass eine gute und kräftige Muskulatur für die Stabilität des Beckens gegenüber dem Bein elementar wichtig ist. Der Gelenkknorpel, der die gelenkbildenden Knochen überzieht, wird durch die Gelenkinnenhaut ernährt, die der Gelenkkapsel innen aufsitzt. Sie produziert Gelenkflüssigkeit, die das Gelenk „schmiert“ und so die Reibungskräfte mindert.

Auch nach der Operation (postoperativ) ist eine kräftige Muskulatur Voraussetzung für ein gut funktionierendes künstliches Hüftgelenk. Je beweglicher und gedehnter die Muskulatur ist, umso besser werden Sie auch das künstliche Gelenk bewegen können. 

Aufbau eines Hüftgelenks

Detailansicht eines gesunden Hüftgelenks mit intakter Knorpelschicht (Teilschnitt)

 

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Was ist eine Arthrose?

Unter Arthrose versteht man einen krankhaften Gelenkverschleiß. Mit zunehmendem Alter lässt sich bei vielen Menschen eine generelle Abnutzung der Gelenke feststellen. Die glatte Knorpelgewebsschicht wird alters- oder belastungsbedingt vermehrt abgerieben und rau, sodass sich die Gleitfunktion vermindert. Da dieser Prozess Jahre, teilweise Jahrzehnte dauert, treten die Beschwerden u. U. erst spät auf.

Unfallbedingte Verletzungen des Gelenks, Über- und Fehlbelastungen, unterentwickelt angelegte Hüftpfannen (Dysplasiepfannen) führen zu einer Schädigung der Knorpelfläche. Es entstehen Furchen und Risse. Dieser Verschleißprozess nimmt deshalb seinen Verlauf, weil Erwachsene keinen Gelenkknorpel nachbilden kann. Schon bald hält der Knorpel auch den normalen Alltagsbelastungen nicht mehr stand. Kleine Knorpeltrümmer lösen sich ab und reizen als Abriebpartikel die Gelenkinnenhaut. Durch Spannung der Gelenkkapsel treten vermehrt Schmerzen auf. Man spricht dann von einer aktivierten Arthrose.

Im weiteren Verlauf des Prozesses verändert sich der gelenkanliegende Knochen. Er wird härter (sklerosiert) und baut Randwülste (Osteophyten) an.

Diese Veränderungen der Arthrose und die Kapselverdickung führen zu einer steten Bewegungseinschränkung des Gelenks. Liegen vor der Operation hochgradige Bewegungseinschränkungen (Kontrakturen) des Gelenks vor, so muss das Gelenk gegebenenfalls im Operationsverlauf durch Muskelverlängerungen (Release) wieder beweglicher gemacht werden.

Im Endstadium der Arthrose kann es vorkommen, dass ein Gelenk vollkommen knöchern ummauert ist (Ankylose). Dann reibt der Oberschenkelknochen auf dem Beckenknochen, was sich teilweise durch knarrende Geräusche bemerkbar macht. Die Folgen der Arthrose sind Schmerzen, zuerst bei Belastung. Die Gehstrecke wird immer kürzer, bis schließlich auch im Ruhezustand kaum noch Linderung zu verspüren ist. Typisch für die Arthrose ist der sogenannte „Anlaufschmerz“. Morgens nach dem Aufstehen oder nach längerem Sitzen fallen die ersten Schritte schwer; das kranke Gelenk ist wie „eingerostet“.

Gleichzeitig nimmt auch die Beweglichkeit des Gelenks ab. Als Betroffener ist man versucht, das Gelenk in einer Schonstellung zu halten, was zu mangelnder Bewegung, Schwächung der Muskulatur und zur Minderung der Knorpelernährung führt.

Die Muskeln brauchen Bewegung und Belastung um kräftig zu bleiben. Der Knorpel braucht Bewegung, damit er ausreichend ernährt wird.

Wie bereits erklärt, kommt es bei einer Arthrose durch „Abrieb“ zu einer Entzündung der Gelenkinnenhaut, sodass diese gegebenenfalls im Operationsverlauf entfernt werden muss.

Bei der gegen den eigenen Körper gerichteten Abwehrreaktion entstehen spezielle Substanzen, die zu einem entzündlichen Anschwellen der Gelenkschleimhaut führen. Hierdurch wird der normale Ernährungsweg für den Gelenkknorpel erheblich beeinträchtigt und es findet ein Zerstörungsprozess der Knorpeloberfläche und der Knochen-/Knorpelgrenze statt. Folge hiervon ist eine zunehmende Verformung und Gebrauchsunfähigkeit der Gelenke. Dieser Prozess kann langsam, teilweise schleichend, aber auch rasch fortschreiten.

Die krankhaften Veränderungen des Arthrosegelenks sind auf dem Röntgenbild sichtbar. Dabei ist der Knorpel selbst nicht zu erkennen, die umgebenden Knochenstrukturen lassen aber auf den Zustand des Knorpels schließen. Der Gelenkspalt wird durch den Knorpelverlust schmaler oder verschwindet ganz, die vom Knochen gebildeten Anbauten (Osteophyten) werden sichtbar.

In einer Kernspintomografie sind sowohl der Knorpel als auch anfängliche Verschleißerscheinungen zu sehen. Diese kostenaufwendige Untersuchung liefert jedoch am Hüftgelenk im Vergleich zur Röntgendarstellung nur in sehr ausgewählten Fällen eine Zusatzinformation.

Detailsansicht eines durch Arthrose geschädigten Hüftgelenks mit Zerstörung

Röntgenbild eines durch Arthrose geschädigten Hüftgelenks

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Wie kommt es zu einer Hüftgelenkarthrose?

Zahlreiche Faktoren, u.a. das zunehmende Lebensalter, können eine Arthrose fördern. Die genauen Ursachen dieses krankhaften Gelenkverschleißes sind bis heute nicht hinreichen geklärt.

Im Alter lassen sich Gelenkverschleißerscheinungen bei fast allen Menschen nachweisen. Ob daraus eine Arthrose, d. h. ein krankhafter Gelenkverschleiß entsteht, ist von vielen Faktoren abhängig.

Als Ursache der Arthrose sind begünstigend: Übergewicht, wiederholte Überbelastungen und kleinste Verletzungen des Gelenks z. B. durch Sport.

Von einer Sekundärarthrose spricht man, wenn die Ursache der Arthrose bekannt ist, z. B. nach Gelenkbrüchen, entzündlichen Veränderungen der Gelenke (Rheuma), kindlichen Hüftfehlentwicklungen, Dysplasiehüften oder auch Durchblutungsstörungen des Hüftkopfes.

Unabhängig davon, ob die Ursachen der Arthrose erkennbar sind oder nicht: Am Knorpel kommt es zu Veränderungen, die zu Schmerzen und zu Bewegungseinschränkungen des entsprechenden Gelenks führen. In den Zellen setzt ein Entzündungsprozess an der Gelenkinnenhaut ein, dessen Botenstoffe eine Knorpelerweichung und damit den krankhaften Gelenkverschleiß auslösen.

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Konservative Behandlung der Hüftgelenkarthrose

Eine Heilung der Arthrose ist durch konservative (nicht operative Maßnahmen) Behandlungsmethoden wie Medikamente und Krankengymnastik nicht möglich.

Verschlissener Knorpel ist bis heute nicht reparabel, auch wenn mit Nachdruck an der Züchtung von Knorpelzellen, die den Schaden im Gelenk reparieren sollen, gearbeitet wird (tissue engineering). Auf absehbare Zeit ist bei der Behandlung der Arthrose nicht mit einem bahnbrechenden Erfolg zu rechnen.

Durch die Änderung des Lebensrhythmus, durch medikamentöse Maßnahmen und physiotherapeutische Behandlung können Sie den entzündlichen Prozess jedoch beeinflussen, den Krankheitsverlauf verzögern und einen erträglichen Zustand erreichen. Im Vordergrund stehen dabei Medikamente, die den Reizzustand der Gelenkinnenhaut dämpfen.

Hier können entzündungshemmende Medikamente eingesetzt werden. Nach Abklingen des Reizzustandes kommen gegebenenfalls klassische Schmerzmittel zur Anwendung. Ihr behandelnder Arzt wird Sie im Einzelfall darüber informieren, inwieweit solche Medikamente für Sie geeignet sind. Parallel dazu können physikalische Maßnahmen wie Kälte-, Wärme- oder elektrotherapeutische Behandlungen angewandt werden.

Sehr wichtig sind krankengymnastische Übungen, die das Gelenk beweglich halten, die Muskulatur kräftigen und das Gelenk gezielt bewegen, ohne es zu sehr zu belasten. Daneben können Sie auch entlastende Sportarten wie Schwimmen oder gemäßigtes Radfahren ausüben.

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Die Zeit vor dem stationären Aufenthalt im Krankenhaus

Ablauf, Eigenblutspende, Rehabilitationsmaßnahmen

Im Rahmen einer ambulanten Untersuchung, zu der Sie in unserem Hause mit einer Über- oder Einweisung eines niedergelassenen Arztes benötigen wird geklärt, ob bei Ihnen eine Operation erforderlich ist. Falls erforderlich, werden im Rahmen dieser Vorstellung zusätzliche Röntgenaufnahmen angefertigt und dann geplant, welche Art von Kunstgelenk bei Ihnen zur Anwendung kommt.

Bei der Operation kann ein Blutverlust auftreten, der eine Blutübertragung erforderlich macht (in weniger als 10% der Fälle in unserer Klinik). Es besteht die Möglichkeit einer Eigenblutspende, die ca. 4–6 Wochen vor der Operation durchgeführt wird. Eine Eigenblutspende verhindert die Übertragung von Infektionskrankheiten wie z. B. Aids oder Gelbsucht (Hepatitis). Andere Risiken wie z. B. Unverträglichkeiten oder Infektionen durch Keimverunreinigung bei der Blutabnahme bleiben unverändert bestehen.

Eine Eigenblutspende ist leider nicht immer möglich. So wird sie nicht bei Patienten angewandt, die Marcumar einnehmen, unter schweren Herz-/Kreislauferkrankungen leiden, bei insulinpflichtigen Diabetikern oder Patienten mit einem niedrigen Hb-Wert (roter Blutfarbstoff). Bei Frauen gilt 12,5 g/dl, bei Männern 13,5 d/dl als Untergrenze. Weitere Ausschlusskriterien sind Hinweise auf Infektionen durch Bakterien oder Viren (Durchfall, Grippe, Zahnwurzelentzündungen, Blaseninfektion) sowie eine Körpertemperatur über 37,5° C und ein Körpergewicht unter 50 kg.

Für unser Haus wird die Eigenblutspende nach vorheriger Terminabsprache durch Sie beim Deutschen Roten Kreuz in Ratingen/Breitscheid durchgeführt. Von uns erhalten Sie entsprechendes Informationsmaterial sowie ein Untersuchungsprotokoll für den Hausarzt, auf dem zuvor erforderliche Untersuchungen dokumentiert werden. Nach der Operation empfiehlt sich eine Rehabilitationsmaßnahme (AHB-Maßnahme). Diese kann ambulant oder stationär durchgeführt werden. Ob und wo eine Maßnahme ambulant oder stationär durchgeführt wird, entscheidet der Kostenträger (Krankenkasse bei Rentnern, Rentenversicherung bei Berufstätigen). Sie erhalten von uns ein Formular „Fragebogen Sozialdaten zur Einleitung einer Rehabilitationsmaßnahme“. Hier können Sie Ihre Wünsche und die erforderlichen Angaben eintragen.

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Was benötige ich im Krankenhaus?

Zur stationären Aufnahme bringen Sie bitte folgende Unterlagen mit:

  • stationäre Einweisung
  • Röntgenbild der Lunge, sofern vorhanden und nicht älter als 6 Monate
  • Vorbefunde (Labor, EKG etc.) bei bekannten Herz-/Kreislauf-, Lungen- und Nierenerkrankungen; Schrittmacherträger zusätzlich bitte den Ausweis und den Befund der letzten Kontrolluntersuchung (nicht älter als 4 Wochen)
  • Ihre Medikamente für die ersten 3 Tage
  • festes Schuhwerk (Slipper)
  • Sollten Sie Schuhe mit Absatzerhöhung tragen, bringen Sie bitte für die Zeit nach der OP Schuhwerk ohne Absatzerhöhung mit.  
  • Bequeme Kleindung (Bademantel, Sportanzug etc.) sowie Handtücher und Toilettenartikel
  • Hilfsmittel (z.B., Gehstützen, langer Schuhlöffel mindestens 70-80 cm, Hosenträger), soweit vorhanden
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Was geschieht am Tag vor der Operation bzw. am Tag der vor der Operation?

Vor einer Operation unternehmen wir alles, um eventuelle Risiken und
Gefahren möglichst auszuschalten.

Wichtig ist, dass Sie in einem möglichst gesunden Zustand in die Klinik kommen. Eventuell bestehende Herz-/Kreislaufprobleme, ein hoher Blutdruck und auch eine eventuell vorhandene Zuckerkrankheit müssen medikamentös gut eingestellt sein.

Bestehende Infektionen wie z. B. Zahnabszesse, Blaseninfektionen oder offene Beine (Ulzera) müssen vor einer Hüftgelenkoperation erfolgreich behandelt sein. In der Regel ist das Einsetzen einer Hüftprothese ein geplanter (elektiver) Eingriff, auf den Sie sich gut vorbereiten können. So sollten Sie auch auf Ihr Gewicht achten. Die Operation wird entweder in Voll- oder in Teilnarkose durchgeführt. Welche Methode sich in Ihrem Fall empfiehlt, wird der Narkosearzt mit Ihnen besprechen.

Folgende Untersuchungen werden am Tag vor der
Operation durchgeführt:

  • Blutuntersuchung
  • EKG
  • Falls notwendig, wird eine Röntgenaufnahme der Lunge angefertigt.
  • Evtl. zusätzliche Röntgenaufnahmen des Hüftgelenks zur OP-Planung
  • Körperliche Untersuchung

Darüber hinaus erfolgt eine ausführliche Besprechung der Operation durch den Stationsarzt und der Narkose durch den Anästhesisten. Es wird eine erste krankengymnastische Behandlung durchgeführt.

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Operative Behandlung einer Hüftgelenkarthrose

Bei einer ausgeprägten Arthrose kann nur ein Gelenkersatz von den Schmerzen befreien

Wenn konservative (nicht-chirurgische) Maßnahmen die Schmerzen nicht mehr lindern können, gleichzeitig die Beweglichkeit und das Gehvermögen eingeschränkt sind und die Lebensqualität deutlich herabgesetzt ist, wird Ihr Arzt Ihnen ein künstliches Hüftgelenk empfehlen.

Ziel der Operation ist es, Schmerzfreiheit und eine gute Beweglichkeit zu erlangen, um so damit wieder mehr Freude am Leben zu haben.

Künstliche Hüftgelenke werden in der Medizin routinemäßig seit den 1960er Jahren implantiert. Heute gehört dieser Eingriff zum Operationsalltag in der orthopädischen Chirurgie. Allein in Deutschland werden im Jahr ca. 180.000 künstliche Hüftgelenke eingesetzt.

   

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Wahl des Operationsverfahrens

Es gibt unterschiedliche Prothesentypen:

  • Oberflächenersatz
  • Zementierte Prothese
  • Hybride Prothese
  • Zementfreie Prothese
  • Duokopfprothese

Prinzipiell lassen sich Hüftpfanne und Schaft zementfrei und zementiert verankern. Ganz gleich, ob Sie ein zementiertes oder zementfreies künstliches Hüftgelenk erhalten, die Operationsschritte sind weitestgehend identisch.

Beim Oberflächenersatz nach McMinn wird nur der Hüftkopf während der Operation anders bearbeitet. Die Pfanne wird zementfrei und der Kopf mit Knochenzement verankert. Nach circa drei Wochen kann dieser Eratz voll belastet werden.

Bei der zementierten Prothese werden Pfanne und Oberschenkelschaft mit Knochenzement verankert. Sie hat den Vorteil, dass sie sofort voll belastbar ist. In der Regel wird sie bei älteren Patienten eingesetzt, da bei diesen Patienten der Knochen weicher und nicht so gut geeignet ist, eine zementfreie Prothese aufzunehmen.

In der Regel kann die Pfanne ohne Zement verankert werden. Bei weichem Knochen wird der Oberschenkelschaft zementiert, die sogenannte „hybride“
Hüftendoprothese (Mischform, in der die Vorzüge verschiedener Verfahren vereint wurden). Diese Prothese ist ebenso schnell belastbar wie eine zementierte Prothese. Die zementfreie Prothese ist bei gutem, stabilem Knochen möglich. Allerdings ist die Dauer der Teilbelastung unter Zuhilfenahme von zwei Unterarmgehstützen ist länger.

Die sogenannte Duokopfprothese wird sehr selten verwendet, z.B. bei Oberschenkelhalsfrakturen, wenn noch kein Gelenkverschleiß vorhanden ist und wenn der Patient sehr alt und sehr wenig mobil ist. Eine Vollbelastung ist sofort möglich.

Oberflächenersatz (Methode nach McMinn)
Der Oberflächenersatz (Methode nach McMinn) ist nur bei festem Knochen ohne große Deformierungen möglich. Er wird in der Regel nur bei jüngeren Menschen eingesetzt. Der Hautschnitt bei dieser Methode ist etwas länger. Von dieser Prothese gibt es noch keine Langzeitergebnisse (Studien über 10 Jahre). In sehr seltenen Fällen kann es in den ersten Monaten nach der Operation zu einem Bruch des Schenkelhalses kommen. Bei der Prothese handelt es sich um einen Metallkopf mit einer Metallpfanne. Es werden Metallionen im Blut freigesetzt; ob hierdurch langfristig Probleme entstehen können, ist noch nicht endgültig geklärt. Gelegentlich kommt es zu einem vorübergehenden „Quietschen“ der Prothese. Gelegentlich entstehen auch Flüssigkeitsansammlungen (Zysten).

Zementierte Prothese
Bei der zementierten Prothese ist die Pfanne aus Kunststoff und der Kopf aus Keramik oder Metall, der Schaft aus Edelstahl hergestellt.
Hybride Hüftendoprothese
Bei der hybriden Hüftendoprothese besteht die Pfanne aus Titan mit einem Kunststoff- oder Keramikgleitlager, der Kopf ist aus Keramik oder Metall, der Schaft aus Edelstahl.

Zementfreie Endoprothese
Bei der zementfreien Endoprothese ist die Pfanne aus Titan mit einem Kunststoff- oder Keramikgleitlager, der Kopf aus Keramik oder Metall, der Schaft aus Titan hergestellt. Die Duokopfprothese ist aus Metall und Kunststoff hergestellt.

Bei der Operation wird das Hüftgelenk zunächst geöffnet, sodass der durch die Arthrose veränderte Hüftkopf wird vom Oberschenkelknochen abgetrennt und entfernt werden kann. Unter bestimmten Voraussetzungen bitten wir den Patienten, diesen entnommenen Hüftkopf einer Gewebebank zur Verfügung zu stellen, um ihn bei anderen Patienten mit großen Knochendefekten als Ersatz nutzen zu können.

Danach wird die Hüftpfanne bearbeitet, um das Implantatbett vorzubereiten. Eine künstliche Hüftpfanne wird entweder einzementiert, eingeschraubt oder in das vorgefertigte Knochenlager eingepresst.

Der Oberschenkelknochen wird nun mit Spezialinstrumenten bearbeitet. Bei einer zementfreien Schaftversorgung wird der Knochen (Spongiosa) verdichtet, sodass er den neuen Metallschaft trägt.

Bei einer zementierten Schaftversorgung wird der Oberschenkelknochen entsprechend vorbereitet, damit nach Verschließen des Markraumes Knochenzement mit Druck in den Oberschenkelknochen eingepresst werden kann, um dann die Prothese in noch weichem Zustand aufzunehmen. Der Knochenzement härtet innerhalb weniger Minuten aus, sodass das Implantat stabil fixiert ist.

Beim Oberflächenersatz wird lediglich die beschädigte Oberfläche des Hüftkopfes und der Hüftpfanne ersetzt, ohne den Hüftkopf zu entfernen und ohne den Markraums des Oberschenkelknochens wie bei einem herkömmlichen künstlichen Hüftgelenk zu öffnen.

Bei zementfreien Implantaten unterscheidet man die sofortige Stabilität nach der Operation (Primärstabilität) und die Stabilität, welche anschließend durch das Heranwachsen des Knochens an das Implantat erreicht wird (Sekundärstabilität).

Der Knochen braucht eine gewisse Zeit, um die Prothesenbestandteile fest zu verankern. Die Dauer ist sowohl von der Knochenqualität als auch vom gewählten Prothesendesign abhängig.

Am Ende einer solchen Operation werden Drainageschläuche in die Wunde gelegt, durch die eventuell weiter austretendes Blut aufgefangen wird. Nach der Operation werden Sie zur intensiven Betreuung auf unsere Überwachungsstation verlegt.

Ein speziell auf diese Operation abgestimmtes physiotherapeutisches Übungsprogramm wird Sie behutsam und bewusst an die baldigen ersten Schritte heranführen. Im Normalfall können die Patienten bereits am Tag nach der Operation vor dem Bett stehen.  

Oberflächensatz

Röntgenbild einer Hüfte vor Implantation eines Oberflächenersatzes

Röntgenbild einer Hüfte nach Implantation eines Oberflächenersatzes

Aufsetzen einer Oberschenkelklappe

Kompletter Oberflächenersatz

Konventionelle Hüftprothese

Entfernen des durch Arthrose geschädigten Hüftkopfes vom Oberschenkelknochen

Einsetzen der Metallpfanne und des Kunststoff-, Metall- oder Keramik-Inlays in die Hüftpfanne

Einsetzen des Hüftschaftes in dem Markraum des Oberschenkelknochens, Aufsetzen des Hüftkopfes

Implantiertes künstliches Hüftgelenk mit Hüftschacht, Hüftkopf, Pfanne und Inlay

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Mögliche Risiken und Komplikationen

Jede Operation – auch die kleinste – hat ein gewisses Risiko.

Man unterscheidet zwischen dem allgemeinen Operationsrisiko und den speziellen Risiken, die das künstliche Hüftgelenk betreffen.

Zu den allgemeinen Risiken gehören Thrombosen und Embolien, denen man durch die operationsbegleitende Gabe von blutverdünnenden Medikamenten entgegenwirken kann.

Infektionen und Verletzungen von Nerven und Blutgefäßen sind durch die medizinischen Fortschritte und die umfangreichen Erfahrungen mit Hüftgelenkoperationen eher selten. Das Risiko einer vorübergehenden oder bleibenden Lähmung oder Gefühlsstörung ist leider nie ganz auszuschließen.

Auch Wundheilungsstörungen sind möglich.

Spezielle Risiken wie Knochenbrüche bestehen insbesondere bei osteoporotisch veränderten Knochen.

In seltenen Fällen kann es nach einer Operation (postoperativ) zu Kalkeinlagerungen in der Muskulatur kommen, die eine Bewegungseinschränkung und Beschwerden zur Folge haben. Eine entsprechende Medikation oder auch eine Röntgenbestrahlung können dieses Risiko minimieren. Wir werden Sie in einem persönlichen Gespräch noch ausführlich über die notwendigen Maßnahmen informieren.

Da bei der Operation Muskulatur und Kapsel des Hüftgelenks durchtrennt werden, besteht die Gefahr, dass der Hüftkopf aus der Hüftpfanne herausrutscht (Luxation). Daher muss in der ersten Zeit darauf geachtet werden, dass Dreh- und extreme Beugebewegungen unterbleiben. 6 Wochen lang darf man nur auf dem Rücken schlafen. Danach sollte für weitere 6 Wochen, ein Kissen zwischen die Beine gelegt werden, wenn man sich auf die Seite dreht. Das operierte Bein sollte weder angespreizt werden noch sollte man die Beine übereinanderschlagen. Ebenfalls zu vermeiden sind das Sitzen auf niedrigen Stühlen und tiefes Bücken.

Eine potentielle Gefahr für eine künstliche Hüfte ist die Infektion des KunstGelenks. Trotz größter Vorsichtsmaßnahmen kann es in seltenen Fällen zu Infektionen kommen. Dann wird gegebenenfalls eine Spülung des Gelenks erforderlich. Lässt sich der Infekt nicht ausheilen, muss das künstliche Gelenk zur Behandlung entfernt werden. Sobald der Infekt dann ausgeheilt ist, kann eine neue Gelenkprothese eingesetzt werden.

Nicht immer gelingt es, die Beine gleich lang zu machen. Um eine sichere, ausreichende Vorspannung der Muskulatur zu erreichen, ist es manchmal erforderlich, das Bein etwas länger zu machen. In einem solchen Fall kann eine Absatzerhöhung auf der Gegenseite erforderlich sein. Selten kann es zu einer Bewegungseinschränkung kommen.

Sollte es im Rahmen der Operation zu einem Blutverlust kommen, so kann eine Blutübertragung erforderlich werden. In unserer Klinik liegt das Risiko einer Blutübertragung in den letzten zehn Jahren unter 10 Prozent. Mit einer Eigenblutspende, über die wir Sie im Vorfeld der Operation aufklären, kann das Risiko einer Übertragung von Infektionen, wie z. B. Aids und Gelbsucht, zu vermieden werden. Andere Risiken, wie z. B. Unverträglichkeit und Keimverunreinigung bei der Abnahme, mit nachfolgender Infektion, bleiben allerdings bestehen.

Da der Knochen lebendiges Gewebe ist und sich ständig umformt, die Prothese jedoch ein starrer Körper ist, kann es im Laufe der Zeit zu einer Prothesenlockerung kommen. Diese erkennt der Patient durch Schmerzen. Der Arzt erkennt sie in der Regel durch ein Röntgenbild oder eine entsprechende Zusatzuntersuchung. Wir empfehlen daher regelmäßige Röntgenkontrollen, um eine mögliche Lockerung frühzeitig festzustellen. Die Endoprothesen leisten langfristig einen wertvollen Beitrag zu Ihrer Mobilität und Lebensqualität. Erfahrungsgemäß sind Patienten auch nach vielen Jahren mit ihrem Kunstgelenk noch sehr zufrieden.

Wird das künstliche Gelenk vernünftig bewegt und nicht überlastet, besteht eine gute muskuläre Führung sowie ein fester Knochen, kann man eine lange Haltbarkeit erwarten. Ca. 10 Jahre nach der Implantation sind über noch über 95% der Patienten mit ihrem Kunstgelenk zufrieden.

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Was geschieht in den ersten Tagen nach der Operation?

Bereits in den ersten Tagen nach der Operation beginnt die Nachbehandlung mit Hilfe eines speziellen physiotherapeutischen Übungsprogramms.

Nach der Operation wird Ihr Bein in einer speziellen Lagerungsschiene gelagert. Aus den Verbänden kommen die Schläuche der Wunddrainagen. In der Regel wird ein Blasenkatheter gelegt.

Wunddrainagen und Katheter werden in den ersten Tagen nach der Operation entfernt. Außerdem werden eine Röntgenkontrolle und über mehrere Tage hinweg Blutuntersuchungen durchgeführt.

Zur Linderung der Schmerzen werden in den ersten Tagen Schmerzmittel verabreicht. Ihr behandelnder Stationsarzt wird Sie im Einzelfall darüber informieren, inwiefern solche Medikamente für Sie geeignet sind.

Täglich bekommen Sie ein blutverdünnendes Medikament gespritzt (Bauchdecke oder Oberschenkel) oder in Tablettenform verabreicht, um Thrombosen und Embolien zu vermeiden.

Am ersten Tag nach der Operation werden Sie bereits mit Hilfe kurz stehen. Zwischen dem 2. und dem 5. Tag nach der Operation werden Sie die ersten Schritte in Begleitung der Physiotherapeutin machen.

Sobald Sie sich sicher genug fühlen, alleine zu gehen, werden Sie an zwei Unterarmgehstützen zunächst Ihr Zimmer und später die Station und das Krankenhaus selbständig erkunden können.

In der sogenannten „TEP-Schulung“ besprechen und üben unsere Fachleute mit Ihnen Verhaltensweisen für das Leben mit der Hüftendoprothese. Die Dauer des stationären Aufenthaltes beträgt in der Regel 7–12 Tage.

Nach der Implantation einer zementfreien Endoprothese sollten Sie 4 Wochen unter Zuhilfenahme von zwei Unterarmgehstützen teilbelasten und danach die Belastung in den nächsten 2 Wochen bis zum Erreichen der Vollbelastung langsam steigern.

Nach Implantation einer zementierten oder teilzementieren Hüftendoprothese ist eine Teilbelastung mit halbem Körpergewicht für die Dauer von 3 Wochen vorgesehen.

Nach einem Oberflächenersatz (McMinn) sollte man 3 Wochen mit halbem Körpergewicht unter Zuhilfenahme von zwei Unterarmgehstützen belasten, danach können die Gehstützen bei ausreichender Sicherheit weggelassen werden.

Da nach der Operation die Kapsel- und Muskelführung der Hüfte beeinträchtigt ist, sollten Sie in den ersten Wochen bestimmte Bewegungen vermeiden. Während des Heilungsprozesses ist ein Herausrutschen des Hüftkopfes (Luxation) aus der Hüftpfanne aufgrund der noch nicht wiedererlangten Stabilität möglich.

3 Monate lang müssen daher Drehbewegungen des Hüftgelenks und das Anspreizen des Beines vermieden werden. Die Beine dürfen nicht übereinandergeschlagen werden.

6 Wochen lang sollte man auf dem Rücken schlafen. Danach muss man für weitere 6 Wochen beim Liegen auf der Seite ein Kissen zwischen die Beine legen.

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Weitere Nachbehandlung

Intensive Krankengymnastik und Übungsbehandlung entscheidet gerade ist gerade in den ersten Wochen entscheidend für den Operationserfolg

Nach der Entlassung aus der stationären Behandlung ist in der Regel eine Rehabilitationsmaßnahme erforderlich. Diese kann ambulant oder stationär durchgeführt werden. Eine ambulante Rehabilitation ist sinnvoll, wenn die häusliche Versorgung gewährleistet und der Patient ausreichend mobil ist.

Die Entscheidung, ob und wo welche Rehabilitationsmaßnahme durchgeführt wird, fällt der Kostenträger (Krankenkasse oder Rentenversicherungsträger). Eine Rehabilitationsmaßnahme dauert in der Regel 2–3 Wochen.

In der ersten Zeit nach Ihrem Krankenhausaufenthalt kann Hilfe selbst bei alltäglichen Angelegenheiten, z. B. im Haushalt oder beim Einkaufen, erforderlich sein.

Zur Verhinderung von Thrombosen und Embolien sollten Patienten in der Regel blutverdünnende Medikamente in Spritzen- oder Tablettenform bis 5 Wochen nach der Operation einnehmen.

Wenn Sie nach ca. 6–8 Wochen keine Gehhilfen mehr benötigen, können Sie wieder aktiv am Leben teilnehmen.

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Tipps und Tricks

  • Vermeiden Sie das Tragen schwerer Gegenstände.
  • Tragen Sie Ihre Tasche nicht an den Gehstöcken, benutzen Sie lieber einen Rucksack.
  • Entlasten Sie das Gelenk, indem Sie einen Handstock verwenden.
  • Häufiges Treppen- oder Bergsteigen und langes Stehen belasten das Hüftgelenk stark.
  • Achten Sie auf Ihr Körpergewicht.
  • Achten Sie auf das richtige Schuhwerk. Der Schuh muss einen festen Halt geben und weiche Sohlen haben, um den Schritt etwas zu dämpfen.

Beachten Sie auch…
Wenn Sie keine Schmerzen mehr haben, vergessen Sie leicht, dass Sie ein künstliches Hüftgelenk haben und belasten das Gelenk zu sehr. Eine Überlastung ist ebenso ungünstig wie eine übertriebene Schonung

Jede allgemeine Infektion bedeutet auch eine Gefahr für das Hüftgelenk, deshalb sollten Sie z.B. bei Vereiterungen an den Zehennägeln oder bei größeren Zahnbehandlungen nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein Antibiotikum einnehmen.

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´Welche Sportarten sind nach der Operation erlaubt?

Grundsätzlich ist Sport in vielerlei Hinsicht empfehlenswert. Er hält fit, stärkt die Muskulatur, ist günstig für Herz und Kreislauf, macht Spaß und dient der Geselligkeit.

Durch gezielte und maßvolle Beanspruchung fördern Sie die Beweglichkeit und die Kräftigung Ihrer Muskulatur. Gute Ergebnisse können erreicht werden, wenn Sie sich regelmäßig bewegen.

Beginnen Sie Ihr Sportprogramm vorsichtig und wohldosiert. Legen Sie Pausen ein und steigern Sie sich langsam.

Beachten Sie die Warnsignale Ihres Körpers und unterbrechen Sie gegebenenfalls Ihr Training. Nach einer Operation ist Sport daher unter geschulter Aufsicht sinnvoll.

Der Aufbau der Muskulatur im Bereich des operierten Gelenks ist ein allgemeines Ziel sportlicher Aktivitäten für Sie als sogenannten „Endoprothesenträger“. Der Muskelaufbau dient u.a. der Gelenkstabilität und der Widerstandsfähigkeit des Knochenlagers der Prothese.

Eine reine Auflistung von Sportarten in

  • geeignet,
  • bedingt geeignet
  • nicht geeignet

birgt die Gefahr einer kritiklosen Anwendung in beide Richtungen. So können auch ungünstige Sportarten bei individueller Abwandlung der Techniken durchaus für einen bestimmten Patienten geeignet sein.

Vermieden werden sollten jedoch Sportarten mit großen Stoßbelastungen, extremen Bewegungsausschlägen und abrupten Richtungswechseln.

Günstig sind gleichmäßige, fließende, rhythmische Bewegungen mit geringer Kraftentfaltung auf das Gelenk, z. B. Nordic Walking, Fahrradfahren und Schwimmen.

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Führt Sport zu einer frühzeitigen Lockerung der Prothese?

Bei angemessener sportlicher Betätigung konnten bislang keine gehäuften Implantatlockerungen festgestellt werden. Das Einwachsen des Implantats wird durch Bewegung unterstützt.

Bewegungsmangel hingegen verstärkt die Gefahr einer Osteoporose nachhaltig und scheint auch das Lockerungsrisiko zu erhöhen. Sportarten mit Belastungsspitzen (z. B. Sprünge und Ballspiele) führen dagegen zu einem frühzeitigen Versagen des KunstGelenks.

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Integrierte Versorgung Hüftgelenk

Ein Konzept für unsere Patienten
Die Versicherten ausgewählter Krankenkassen haben die Möglichkeit, an dem Modell „Integrierte Versorgung“ teilzunehmen. Dieses Konzept hat das Ziel einer noch reibungs- und lückenloseren Verzahnung aller notwendigen Schritte im Heilungsprozess.

Von einem Gesundheitsbegleiter (Case Manager) werden Sie hierüber ausführlich informiert.

Klinik für Orthopädie
Chefarzt
Priv. Doz. Dr. med. Th. Pauly

Orthopädie/Unfallchirurgie/Rheumatologie
am St. Elisabeth-Hospital / Rheinisches Rheuma-Zentrum Meerbusch-Lank

Tel.: 0 21 50 / 9 17-131
Fax: 0 21 50 / 9 17-145
E-Mail: ortho(at)rrz-meerbusch.de

Die Patienteninformation der konservativen und operativen Orthopädie/Rheumatologie zum Hüft-TEP
hier für Sie zum Download: