Endokrinologie, Osteologie/Osteoporose am Rheinischen Rheuma-Zentrum in der Klinik für Innere Medizin/Rheumatologie

In der Inneren Medizin/Rheumatologie diagnostizieren und behandeln wir vor allem Patienten mit Autoimmunkrankheiten. Aufgrund einer Fehlfunktion des Immunsystems kommt es oftmals zu entzündlichen Erscheinungen an den Gelenken oder anderen Strukturen des Bewegungsapparates.Da das Immunsystem als Ursache dieser Erkrankungen im gesamten Organismus präsent ist, sind häufig innere Organe wie Lunge, Herz oder Niere, aber auch das Blut sowie die hormonbildenden Drüsen oder das Nervensystem betroffen. Knochenstoffwechsel und Immunsystem stehen in einer engen Wechselbeziehung. Erkrankungen wie die rheumatoide Arthritis begünstigen den Knochenabbau und die Entstehung einer Osteoporose. Dank der Knochendichtemessung und spezieller Laborverfahren kann die Ursache ermittelt und eine Therapie eingeleitet werden. Auch zwischen den Botenstoffen des Körpers, den Hormonen, und dem Immunsystem besteht eine ausgeprägte Wechselbeziehung. Deshalb wurde am Rheuma-Zentrum die Immun-Endokrinologie etabliert.

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Immunendokrinologie

Funktionelle Beziehungen zwischen hormonellen Botenstoffen und Immunsystem
Hormone und Immunsystem stehen in einer engen Wechselbeziehung.  Am Rheinischen Rheuma-Zentrum wird interdisziplinär diagnostiziert und in jedem Einzelfall geprüft, ob rheumatische Symptome ihre Ursache in einer endokrinologischen Erkrankung haben könnten. Gelenkschmerzen wie auch andere Symptome des Bewegungsapparates finden sich bei vielen hormonellen Störungen, so bei Erkrankungen der Schilddrüse oder Störungen der kalziumregulierenden Hormone.


Diagnostik und Therapie in der Endokrinologie

Der Schwerpunkt der Hormonheilkunde liegt in der Diagnostik und Therapie von endokrinologischen Erkrankungen mit rheumatischer Symptombildung, aber auch in der Betreuung von Rheumapatienten, die im Verlauf ihrer Erkrankung hormonell relevante Symptome entwickeln, z.B. Cortison-Nebenwirkungen wie die Osteoporose.


Die Lehre vom Knochen: Osteologie

Obwohl der Knochen einen statischen Eindruck macht, stellt er ein sehr plastisches Gewebe dar. Alle 10 Jahre regeneriert sich das menschliche Skelettsystem komplett. Dabei wird der Auf- und Abbau von Knochengewebe durch eine Vielzahl von Botenstoffen und Hormonen wie z.B. Parathormon, Testosteron, Östradiol und Cortison reguliert. Die häufigste osteologische Erkrankung ist die Osteoporose, der Knochenschwund. Die Knochen werden zunehmend poröser. Die Osteoporose kann sich über viele Jahre schmerzfrei entwickeln. Im Falle eines Knochenbruchs kann sie allerdings innerhalb von Sekunden zu einer Tragödie für den Betroffenen werden. Durch den schnellen Erkenntniszuwachs der letzten Jahrzehnte haben sich deutlich verbesserte Therapiemöglichkeiten vieler Knochenerkrankungen ergeben.


Osteoporose

Die Diagnostik und Therapie der Osteoporose ist eine wichtige Domäne der Endokrinologie. Der Knochenschwund kann genetische und hormonelle Ursachen haben. Das Rheinische Rheuma-Zentrum verfügt über ein modernes DEXA-System zur Bestimmung der Knochendichte an der Lendenwirbelsäule oder am Schenkelhals. Durch die Bestimmung der Knochendichte kann der Arzt eine Osteoporose zuverlässig bestätigen oder ausschließen. Unter den zahlreichen neuen Medikamenten, die heute zur Behandlung der Osteoporose zur Verfügung stehen, muß sorgfältig ausgewählt werden, welche am besten wirken und ob eine Verträglichkeit mit der rheumatologischen Medikation gegeben ist.

Endokrinologische Privatsprechstunde
am Rheinischen-Rheuma-Zentrum
Dr. med. habil.Volker Nehls
Tel.: 02150/917-138
E-Mail: nehls(at)rrz-meerbusch.de

Steuerungszentrale: Hormone

Hormone steuern sämtliche Vorgänge des menschlichen Körpers. Auch der Bewegungsapparat des Menschen mit Gelenken, Knochen und Muskulatur, sowie das Immunsystem, unterliegen einer präzisen Regulation durch eine Vielzahl von Botenstoffen, die in endokrinen Drüsen hergestellt und in die Blutbahn abgegeben werden.

Knochendichtemessung

Das Diagnose-Plus bei Osteoporose!

Mit dem steigendem Durchschnittsalter der Bevölkerung nimmt die Bedeutung von Diagnostik und Therapie der Osteoporose stetig zu. Auch deshalb wurrde Sie von der Weltgesundheitsorganisation als eine der 10 wichtigsten Volkskrankheiten eingestuft. Im Rheinischen Rheuma-Zentrum verfügen wir über ein modernes DEXA-System zur Bestimmung der Knochendichte.

 

Termin und Kontakt
Rheinisches Rheuma-Zentrum Meerbusch-Lank
Röntgenabteilung
Hauptstr. 74-76
40668 Meerbusch-Lank
Tel.: 02150 / 917-260